Kommode einer Entrümpelung wird rausgerollt

Haushaltsauflösung nach Pflegeheimeinzug: Diese Schritte zahlen sich aus

von Der Schmidt nimmt's mit Redaktion

So gelingt die Haushaltsauflösung ohne Stress – leicht erklärt und ideal für Angehörige, Senioren & Betreuer.

Verschaffen Sie sich einen Überblick

Bevor entsorgt oder sortiert wird, hilft ein ruhiger Rundgang durch die Wohnung. Damit fällt der Einstieg leichter.

So starten Sie:

  • Gehen Sie durch alle Räume und machen Sie Fotos.
  • Notieren Sie, was wichtig ist: Dokumente, Erinnerungsstücke, Wertsachen.
  • Legen Sie einfache Kategorien an: Behalten, Verkaufen, Spenden, Entsorgen.

Besonders Nebenräume wie Keller oder Dachboden werden oft vergessen. Falls Sie dort Unterstützung brauchen, finden Sie hier Infos zur Kellerentrümpelung

Tipp: Ein guter Einstieg gelingt mit unserer ausführlichen Anleitung Entrümpelung richtig planen – 7 Schritte.

Sichern Sie wichtige Dokumente

Wichtige Unterlagen sollten Sie auf keinen Fall entsorgen. Dazu gehören:

  • Ausweise
  • Versicherungen
  • Konto- und Rentenunterlagen
  • Pflegegrad-Bescheid
  • Mietvertrag
  • ärztliche Unterlagen

Diese brauchen Sie später u. a. für die Pflegekasse oder das Sozialamt.

Wenn ein Pflegegrad vorliegt, können über die Pflegekasse Zuschüsse für die Entrümpelung beantragt werden. Falls die Kosten nicht selbst getragen werden können, hilft oft das Sozialamt — hier erfahren Sie, wie der Antrag auf Kostenübernahme nach SGB XII funktioniert.

Mietvertrag & Fristen klären

Bei einem Pflegeheimeinzug zählt oft jede Woche, weil Kündigungsfristen laufen und die Wohnung bald übergeben werden muss. Prüfen Sie deshalb, ob Renovierungen nötig sind und welche Vorgaben die Hausverwaltung macht.

Falls Sie den gesamten Prozess besser verstehen möchten, hilft unser Überblick zum Ablauf einer Entrümpelung.

Wertanrechnung nutzen (spart 10–30 % Kosten)

Viele Gegenstände im Haushalt haben noch einen Wert – Antiquitäten, Gold, Silber, Zinn oder gut erhaltene Möbel. Diese Werte können direkt auf die Auftragssumme angerechnet werden.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Wie die Kosten genau berechnet werden, erklärt unser Preisratgeber zur Entrümpelung mit Beispielen.

Was darf bleiben – und was darf weg?

Viele Angehörige fragen sich, welche Dinge unbedingt aufgehoben werden müssen:

Diese Gegenstände sollten Sie behalten:

  • persönliche Dokumente
  • Fotos & Erinnerungsstücke
  • Wertgegenstände und Schmuck

Diese Gegenstände können meist entsorgt werden:

  • alte Möbel
  • defekte Elektrogeräte
  • Teppiche
  • allgemeiner Sperrmüll

Ein Überblick zur richtigen Mülltrennung hilft Ihnen hier weiter → Entsorgung leicht gemacht.

Für besondere Fälle wie extreme Verschmutzung oder Hortungen gibt es zusätzliche Leistungen zur Räumung von Messie-Wohnungen.

Auch Außenbereiche können wir übernehmen, zum Beispiel bei einer Gartenentrümpelung.

Entrümpelung organisieren

Eine Haushaltsauflösung kann körperlich belastend sein — besonders für Senioren oder Angehörige, die emotional stark eingebunden sind.
Eine professionelle Firma übernimmt alles: Sortieren, Tragen, Entsorgen und die komplette Abwicklung.

Mehr zu unseren Leistungen finden Sie hier:

Wenn ein Container nötig ist, empfehle ich Ihnen unseren Container-Guide.

Reinigung & Übergabe

Nach der Räumung muss die Wohnung „besenrein“ übergeben werden. Dazu gehören das Fegen, Entfernen letzter Reste und gegebenenfalls Fotos für das Übergabeprotokoll.

Eine Übersicht zu allen Leistungen finden Sie unter Entrümpelung Stuttgart – komplett & besenrein.

Auf Wunsch übernehmen wir auch:

Häufige Fragen zur Haushaltsauflösung nach Pflegeheimeinzug

Was kostet eine Haushaltsauflösung nach einem Pflegeheimeinzug?

Die Kosten hängen vor allem von der Größe der Wohnung, der Menge der Möbel und der Entsorgung ab. Meist liegen die Preise zwischen einigen hundert Euro und ein paar tausend Euro.

Eine genaue Orientierung mit echten Beispielen finden Sie in unserem Ratgeber Entrümpelung Preis berechnen.

Wie lange dauert eine Haushaltsauflösung?

Eine kleine Wohnung kann oft in einem Tag aufgelöst werden. Ein größeres Haus oder eine sehr vollgestellte Wohnung braucht entsprechend länger.
Im Überblick sehen Sie den Ablauf Schritt für Schritt in unserem Beitrag zum Ablauf einer Entrümpelung und im Ratgeber Entrümpelung richtig planen.

Muss ich bei der Haushaltsauflösung selbst vor Ort sein?

Nein, das ist nicht zwingend nötig. Viele Angehörige sind nur beim ersten Termin dabei und übergeben den Schlüssel. Danach kümmern wir uns um alles. Am Ende erhalten Sie eine besenreine Wohnung und auf Wunsch Fotos zur Dokumentation.

Können Pflegekasse oder Sozialamt die Kosten übernehmen?

Ja, in einigen Fällen ist das möglich. Wenn ein Pflegegrad vorliegt, können Sie oft Zuschüsse über die Pflegekasse erhalten. Details dazu finden Sie hier: Pflegekasse: Zuschüsse für Umzug & Entrümpelung im Alter.

Wenn das Geld nicht reicht, kann auch das Sozialamt helfen. Wie Sie die Kostenübernahme beantragen, erklären wir im Ratgeber Antrag Entrümpelung Sozialamt (SGB XII).

Was passiert mit Wertgegenständen und Möbeln, die noch gut sind?

Wertvolle Stücke wie Antiquitäten, Gold, Silber, Zinn oder Sammlerstücke werden nicht einfach entsorgt. Wir können diese Gegenstände bewerten und ihren Wert direkt mit den Kosten der Haushaltsauflösung verrechnen.

Was bedeutet „besenrein“ bei der Übergabe genau?

„Besenrein“ heißt: Die Wohnung ist leer, Böden sind gefegt, grobe Verschmutzungen und Müllreste sind entfernt. Es geht nicht um eine intensive Grundreinigung, sondern darum, dass der Vermieter das Objekt ordentlich übernehmen kann.

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